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Private Unfallversicherung – Grundlagenseminar

  • Ziele / Nutzen

    Das Seminar vermittelt das Grundwissen im Bereich der privaten Unfallversicherung anhand praxisorientierter Beispiele und informiert über die rechtlichen Grundlagen.

    Die private Unfallversicherung trägt als wesentlicher Bestandteil zur sozialen Absicherung bei Verletzungen mit bleibenden Folgen bei. Keine andere Versicherung schließt in gleicher Weise alle organischen Verletzungen "rund um die Uhr" ein. Wartezeiten für den Versicherungsschutz entfallen und jüngere Menschen erhalten zu relativ geringen Beträgen einen sehr weitreichenden Schutz. Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung ist die Leistung dabei nicht an das Einkommen gebunden.

    Um Schadensfälle korrekt und zugleich gerecht bearbeiten zu können, benötigen die Mitarbeiter in privaten Unfallversicherungen sowohl medizinisches als auch juristisches Grundwissen.

    • Welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen hinterlassen häufige Verletzungen?
    • Welche medizinischen Informationen werden für die Regulierung benötigt?
    • Wie können medizinische Befunde verstanden werden?
    • Wann ist eine medizinische Begutachtung erforderlich?
    • Wie wird die Invalidität bemessen? Welche Ausschlüsse sind zu berücksichtigen?

    Voraussetzung dafür ist zunächst jedoch der Eintritt des Versicherungsfalls, zu dem auch die anspruchsbegründende Kausalität gehört, das Nicht-Eingreifen zu berücksichtigender Ausschlüsse vom Versicherungsschutz sowie im Hinblick auf die Leistungsart Invalidität die Einhaltung der Invaliditätsfristen.

  • Inhalte

    Dr. Udo Abel führt die Teilnehmer in die Rechtsgrundlagen der privaten Unfallversicherung ein: Was ist versichert, welche Rechte und Pflichten hat der Versicherungsnehmer, welche Leistungen können vom Versicherer erwartet werden?

    Prof. Dr. Thomann informiert aus medizinischer Sicht anhand ausgewählter Beispiele über die Entstehung, Behandlung und Prognose häufiger Verletzungen. Dabei werden neben Knochenbrüchen an den Armen und Beinen auch Verletzungen an der Wirbelsäule an praktischen Beispielen erläutert. In jedem Fall wird auf den zu erwartenden Dauerschaden und die Invalidität eingegangen. Berücksichtigt wird zudem die Vorinvalidität und Mitwirkung.

    Dabei sind auch die anspruchsausfüllende Kausalität, der richtige Bemessungszeitpunkt, die Frage einer kumulativen Anwendung von Vor-Invalidität und Mitwirkung sowie im Rahmen von Letzterer vor allem das Tatbestandsmerkmal des Gebrechens zu klären.

    Die Teilnehmer erhalten Informationen zu

    • Unfallbegriff und Ausschlüsse
    • Leistungsumfang und Versicherungsbedingungen (AUB)
    • Aktuelle Rechtsprechung
  • Teilnahmeinformationen

    Das Grundlagenseminar richtet sich an Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen die erst seit kurzem oder zukünftig im Bereich der Unfallversicherung tätig sind, Quereinsteiger und Versicherungsvermittler.

    Die Teilnahmegebühr umfasst die kompletten Tagungsunterlagen und die Bewirtung während der Veranstaltung.

    Das Seminar wird in der Zeit von 09:30 bis 17:00 Uhr durchgeführt. Vormittags und nachmittags findet jeweils eine Kaffeepause von 15 Minuten und mittags eine Pause von 60 Minuten statt.

    Sie erhalten für Ihre Teilnahme ein Zertifikat über 6 Stunden nach § 15 FAO bzw. 8 Weiterbildungspunkte für die Initiative "gut beraten".

390,00
zzgl. ges. Mwst.
Bei einer Sammelanmeldung zu derselben Veranstaltung erhält der dritte sowie jeder weitere Teilnehmer desselben Unternehmens 25% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.
Web-Code
VF609

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