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Versicherungsvertragsrecht

Grundlagen und aktuelle Rechtsprechung

  • Ziele / Nutzen

    Ziel des Seminars ist es, die aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung darzustellen, in den systematischen Kontext des VVG einzustellen und zu analysieren. Von erheblicher Praxisrelevanz erscheinen etwa Inhalt und Umfang von Beratungspflichten des Versicherers und die sich hierzu entwickelnde Rechtsprechung etwa zu Dokumentationspflichten oder Haftungsfolgen für den Versicherer.

    Auch erscheint für die vorgerichtliche sowie die forensische Behandlung vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzungen die detaillierte Kenntnis der Rechtsprechungsentwicklung essentiell. Hier spielen auch Zurechnungs- und Abgrenzungsfragen - etwa bei Maklervermittlung - eine große Rolle.

    Weiterhin von übergeordnetem Interesse ist der Umgang mit Vertragsverletzungen bei unwirksamen Obliegenheitsregelungen.

    Das Programm ist spartenübergreifend, berührt also das Vertragswerk sämtlicher Versicherungssparten. Gerichtet ist es sowohl an den Schaden-, Leistungs- und Regulierungsbereich, als auch an alle betrieblichen Fachleute.

    Mit seiner besonderen Orientierung auf praxisrelevante Schwerpunkte dient das Seminar dazu, Fehler bei der Behandlung von Vertrags- und Leistungsfragen zu vermeiden.

  • Inhalte

    Zu Beginn wird Prof. Dr. Oliver Brand, LL. M. Fragen des Vertragsschlusses thematisieren und hierbei einen besonderen Blick auf die aktuelle Rechtsprechung zu den Beratungspflichten des Versicherers sowie den Rechtsfolgen ihrer Verletzung werfen.

    Anschließend wird Dr. Jens Muschner die Entwicklung der Rechtsprechung bei der vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung und ihre Auswirkungen auf die Praxis darstellen. Im Anschluss behandelt er Fragen der Datenerhebung im rechtlichen Rahmen des § 213 VVG.

    Am Nachmittag behandelt Dr. Jens Muschner aktuelle Fragestellungen bei Obliegenheitsverletzungen und beschäftigt sich mit der Rechtsprechung zur Zurechnung des Verhaltens (oder der Kenntnis) Dritter auf den Versicherungsnehmer.

    Abschließend stellt Prof. Dr. Oliver Brand, LL. M. die Entwicklung der Rechtsprechung im Zusammenhang mit § 81 VVG und der vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls dar.

    Zu allen Vorträgen besteht ausreichend Zeit zur Diskussion.

    Die Teilnehmer erhalten Informationen zu

    • Beratungspflichten des Versicherers und allgemeine Fragen des Vertragsschlusses
    • Fragen der vorvertraglichen Anzeigepflicht und Datenerhebung,
    • Obliegenheiten und Herbeiführung des Versicherungsfalls
  • Teilnahmeinformationen

    Das Programm ist spartenübergreifend, berührt also das Vertragswerk sämtlicher Versicherungssparten. Darüber hinaus ist es nicht nur an den Schaden-, Leistungs- bzw. Regulierungsbereich gerichtet, sondern bietet auch eine Orientierung für alle betrieblichen Fachleute, Versicherungsvermittler sowie Rechtsanwälte.

    Mit seiner besonderen Orientierung auf praxisrelevante Schwerpunkte trägt das Seminar maßgeblich dazu bei, Fehler in der Behandlung von Vertrags- und Leistungsfragen zu vermeiden.

    Neben den ausführlichen Tagungsunterlagen erhalten die Teilnehmer die 2018 erschienene 24. Auflage des Buches „Privatversicherungsrecht: VersR“.

    Das Seminar wird in der Zeit von 09:30 bis 17:00 Uhr durchgeführt. Vormittags und nachmittags findet jeweils eine Kaffeepause von 15 Minuten und mittags eine Pause von 60 Minuten statt.

    Sie erhalten für Ihre Teilnahme ein Zertifikat über 6 Stunden nach § 15 FAO bzw. 8 Weiterbildungspunkte für die Initiative "gut beraten".


390,00
zzgl. ges. Mwst.
Bei einer Sammelanmeldung zu derselben Veranstaltung erhält der dritte sowie jeder weitere Teilnehmer desselben Unternehmens 25% Rabatt auf die Teilnahmegeb
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VF110

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