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Personenschaden

Aktuelle Entwicklungen und Rechtsfragen

  • Konzept

    Immer wieder stellt sich im Rahmen der Schadenregulierung das Problem der Verjährung. Welche Verjährungsfristen gelten und wie kann man ihren Lauf hemmen? Wann beginnt eine Verjährung neu und wie wirken sich Forderungsübergänge auf die Verjährung aus? Das Seminar wird diesen Fragen unter Berücksichtigung der aktuellen BGH – Rechtsprechung nachgehen.

    Vergleiche im Bereich von Personenschäden gehören zum Alltag der Schadenregulierung. Das Handwerkszeug hierfür muss jeder Sachbearbeiter einer Schadenabteilung, die sich nicht ausschließlich auf Sachschäden beschränkt,  beherrschen. Dies gilt auch für Rechtsanwälte, die mit der Regulierung von Personenschäden beauftragt sind und z.B. für Mitarbeiter von Regressabteilungen der Sozialversicherungsträger (SVT). Klare Formulierungen eines Abfindungsvergleiches oder eines Vorbehaltes sind von immenser Bedeutung für die Schadenbearbeitung. Worauf man achten muss, um einen für alle Seiten nachvollziehbaren Vergleich zu schließen, ist Gegenstand des Seminars, ebenso wie die Grundlagen der Kapitalisierung von Abfindungsbeträgen.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Personenschadenregulierung ist die Frage, wie mit Arbeitsunfällen umzugehen ist. Bei Annahme eines Arbeitsunfalles läuft die gesamte Schadenregulierung in eine andere Richtung, da für Sozialleistungen anstatt der gesetzlichen Kranken- und Pflegekasse die Berufsgenossenschaften eintrittspflichtig sind. Ebenfalls stellt sich stets die Frage, ob sich der Schädiger auf eine Haftungsprivilegierung (§§ 104 ff. SGB VII) berufen kann und wie sich die Annahme eines Haftungsprivilegs auf Regressansprüche der Berufsgenossenschaften auswirkt. Hier geht es um die Voraussetzungen des § 110 SGB VII, also um den Regress der Berufsgenossenschaften bei grober Fahrlässigkeit des haftungsprivilegierten Schädigers. 

    Die Teilnehmer des Seminars erhalten die in 2016 erschienene 12. Auflage des Buches "Ersatzansprüche bei Personenschaden" von Dr. Gerhard Küppersbusch und Heinz Otto Höher.

    Bei allen Vorträgen besteht ausreichend Gelegenheit zur Diskussion.

  • Ziele / Nutzen

    Kleinere und mittlere Personenschäden gehören zum Alltag der Schadenregulierung. Das Handwerkszeug hierfür muss jeder Sachbearbeiter einer Schadenabteilung, die sich nicht ausschließlich auf Sachschäden beschränkt, beherrschen. Dies gilt aber auch für Rechtsanwälte, die mit der Regulierung solcher Schäden beauftragt sind und für Mitarbeiter von Regressabteilungen der Sozialversicherungsträger (SVT) und der Arbeitgeber.

    Das Seminar dient nicht nur der Vermittlung von Grundkenntnissen, sondern auch der Fortbildung auf diesem Sachgebiet erfahrener Personen. 

     

    Die Teilnehmer erhalten Informationen zu

    • Regress des Sozialversicherungsträgers
    • Grundlagen der Regulierung kleiner Personenschäden mit AU-Zeiten bis max. 3 Monaten
    • Aktuelle Rechtsprechung
    • Weitere haftungsrechtliche Grundlagen
  • Inhalte

    Programm 29. November 2018


    ab 9:00 Uhr Empfang und Ausgabe der Seminarunterlagen


    9:30 - 17:00 Uhr Seminarvorträge


    17:00 Uhr Ende des Seminars

     

    Verjährung

    • Verjährung von Ersatzansprüchen bei Personenschaden
    • Grundlagen der Verjährung
    • Hemmung der Verjährung
    • Verlängerung von Verjährungsfristen
    • Neubeginn der Verjährung
    • Verjährung bei Gesamtschuld
    • Forderungsübergang und Verjährung
    • Abfindung 

    Abfindung von Ersatzansprüchen bei Personenschaden

    • Grundlagen der Abfindung
    • Vorbehalte bei Abfindungen
    • Kapitalisierung von Schadensersatzansprüchen

    Arbeitsunfall und Regress nach § 110 SGB VII

    • Annahme eines Arbeitsunfalls 
    • Haftungsprivileg
    • Regress nach § 110 SGB VII 
    • grobe Fahrlässigkeit 
    • Fallbeispiele 
  • Teilnahmeinformationen

    Teilnehmerkreis

    Das Seminar richtet sich vorwiegend an Mitarbeiter und Leiter von Versicherungsunternehmen aus dem Bereich mittlerer und schwerer Personenschäden, Regresssachbearbeitern von Sozialversicherungs- und Sozialhilfeträgern sowie Rechtsanwälte aus dem Haftungs- und Verkehrsrecht. Es dient nicht nur der Vermittlung von Grundkenntnissen, sondern auch der Fortbildung auf diesem Sachgebiet erfahrener Personen. Die beiden Referenten sind auf die Bearbeitung von großen Personenschäden in KH und AH spezialisiert und treten auf diesem Gebiet auch durch zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen in der Fachliteratur in Erscheinung.


    Teilnahmegebühr

    Die Teilnahmegebühr umfasst die kompletten Seminarunterlagen und die Bewirtung während der Veranstaltung.

     

    Seminarzeiten

    Das Seminar wird in der Zeit von 09:30 bis 17:00 Uhr durgeführt. Vormittags und nachmittags findet jeweils eine Kaffeepause von 15 Minuten und mittags eine Pause von 60 Minuten statt.

     

    Hinweise zu FAO und Bildungszeit*

    Sie erhalten für Ihre Teilnahme ein Zertifikat über 6 Stunden nach § 15 FAO bzw. 6 Stunden Bildungszeit für die Initiative "gut beraten".


    Veranstaltungsort

    Hilton Cologne Hotel
    Marzellenstraße 13 - 17
    50668 Köln
    Telefon: 0221 13071-2300
    Fax: 0221 13071-6030
    E-Mail: res.cologne@hilton.com


    Das Hilton Cologne befindet sich im Stadtzentrum von Köln. Das Hotel verfügt über eine Hotelgarage und einen Parkservice. Die Gebühr beträgt für 24 Stunden 26,- €, jede anschließende Stunde wird mit 3,20 € berechnet.

    Hotelbuchungen erfolgen durch die Teilnehmer selbst. Ein begrenztes Zimmerkontingent (147,– € inkl. gesetzl. MwSt. für Zimmer inkl. Frühstück zzgl. Kulturförderabgabe) steht zum Abruf bis 31.10.2018 unter dem Stichwort „VersicherungsForum“ zur Verfügung.

    * Die Veranstalter übernehmen keine Garantie für die Anerkennung der Fortbildung durch einzelne Rechtsanwaltskammern. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

490,00
zzgl. ges. Mwst.
583,10 € inkl. gesetzl. MwSt. Bei einer Sammelanmeldung zu derselben Veranstaltung erhält der dritte sowie jeder weitere Teilnehmer desselben Unternehmens 25% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.
Web-Code
VF112

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